Der Getränkehandel kämpft erfolglos gegen die Preiserhöhungen der Coca-Cola

Kurz vor Weihnachten hat die Coca-Cola HBC Schweiz AG ihre Kunden über Preisanpassungen per 1. April 2014 auf diversen kohlensäurehaltigen Süssgetränken informiert.

Der Verband Schweizerischer Getränkegrossisten (VSG/ASDB) wurde von der Preisanpassung genauso überrascht wie die gesamte Branche und reagierte umgehend auf die Ankündigung. In einem Gespräch mit der zuständigen Geschäftsleitung der Coca-Cola versuchte der Verband im Interesse seiner Mitglieder die Preiserhöhung abzuwenden. Leider stiessen die Argumente des VSG/ASDB auf taube Ohren. Auch die zahlreichen Schreiben verärgerter Getränkegrossisten und regionaler Sektionen an die Coca-Cola zeitigten keinen Erfolg. Entgegen aller Widerstände hält dieCoca-Cola an der bereits kommunizierten Preiserhöhung fest und informierte, dass dieser Aufschlag in allen Kanälen und in der ganzen Schweiz per 1. April 2014 durchgesetzt wird.

Nationalrat Alois Gmür, Zentralpräsident des VSG/ASDB, bedauert, dass der Aufschlag in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgt. Der Preisaufschlag der Coca-Cola stösst in der ganzen Branche auf Unverständnis, bestätigt auch der Geschäftsführer des VSG/ASDB, Gilbert Brülisauer. Der Verband wird nun gespannt beobachten, wie die anderen Verkaufskanäle mit dieser Erhöhung umgehen werden.


VSG/ASDB, Dietikon, 31. März 2014

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