Die 22. VSG/ASDB Delegiertenversammlung

Am 11. und 12. April 2018 fand die 22. Delegiertenversammlung des VSG/ASDB statt. Während dieser 2 Tage wurden im malerischen Appenzellerland Entscheide über die Zukunft des VSG/ASDB gefällt, neue Netzwerke in der Branche geknüpft, interessante Infos zum Appenzell gelernt und zwei hervorragende Mahlzeiten genossen.

Die 22. Delegiertenversammlung des VSG/ASDB startete am 11. April, bei schönstem Wetter auf der Schwägalp am Fusse des Säntis. Beim Begrüssungskaffee im «Säntis – das Hotel» versammelten sich der VSG/ASDB Zentralvorstand, Delegierte, Aktiv- und Partnermitglieder sowie diverse Gäste und EK-Pool Partner. Während die einen Teilnehmer ihr Hotelzimmer bezogen, nahmen die Anderen bereits die Chance wahr, mit Marktbegleitern die wichtigsten Neuigkeiten auszutauschen.

Versammlung und interessante Technik in luftiger Höhe

Von der Registration auf einer Höhe von über 1'350 Metern über Meer ging es dann mit der Luftseilbahn Schwägalp–Säntis auf den Säntisgipfel mit knapp 2'500 Höhenmetern. Die Bahn, die seit 1933 als Zeichen Schweizer Ingenieurskunst existiert, brachte die Teilnehmenden in einer zehnminütigen Fahrt auf den Gipfel. Angesichts der 1'122 Meter Höhenunterschied konnte man bei den Teilnehmenden den einen oder anderen mulmigen Blick Richtung Boden erhaschen.

Die 22. ordentliche Delegiertenversammlung fand anschliessend im Panorama-Restaurant Säntisgipfel statt. Nationalrat und Zentralpräsident Alois Gmür eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Überblick über die Entwicklungen in der Politik und verlas anschliessend seinen Jahresbericht. Die Jahresrechnung 2017, die unveränderten Mitgliederbeiträge sowie das Budget 2018 wurden von den Delegierten genehmigt.

Neben den jährlich wiederkehrenden Traktanden standen dieses Mal Erneuerungswahlen an. Daniel Grossniklaus, Vertreter der Sektion Bern, hatte auf die Delegiertenversammlung seinen Rücktritt erklärt, die übrigen Zentralvorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl. Als Nachfolger von Daniel Grossniklaus schlug die Sektion Bern den Sektionspräsidenten Stefan Portner vor. Gewählt wurden Nationalrat Alois Gmür als Zentralpräsident sowie die folgenden Zentralvorstandsmitglieder als Vertreter der jeweiligen Sektionen: Yan Amstein (ARDB), Josef Bucher (Zentralschweiz), Franco Carugati (Tessin), Ernst Möhl (Ost), Stefan Portner (Bern), Markus Rietschi (VNGG), Hansjörg Schatt (RVG Zürich-Linth) und Urs Schürmann (VAG). Die beiden Rechnungsrevisoren Remigi Lussi und Benjamin Rupp sowie Ersatzrevisor Felix Meier stellten sich der Wiederwahl und wurden für eine weitere dreijährige Amtsperiode bestätigt.

Anschliessend an die Verabschiedung des zurückgetretenen Daniel Grossniklaus bedankte sich Alois Gmür bei Ernst Möhl, Präsident der Sektion Ost, für die hervorragende Organisation der zweitägigen Delegiertenversammlung.

Nach einer interessanten Führung durch die «Innereien» des Säntisgipfels, in der unter Anderem die wichtigen Komponenten wie Sendestation und Wasseraufbereitung erklärt wurden, ging es mit der Seilbahn wieder hinunter zur Talstation Schwägalp. Zum Ausklang des Abends konnten sich die Teilnehmenden, von der Streichmusik Alder mit Musik, Witzen und Talerschwingen unterhalten, über ein ausgezeichnetes Abendessen freuen.

Appenzeller Kultur im Museum und zu Tisch

Auch der zweite Tag der Versammlung wartete mit einem interessanten Programm auf. Nach kurzer Reise mit Shuttlebus oder Auto erreichten die Teilnehmenden das Appenzeller Volkskundemuseum in Stein AR. Die zwei Gruppen erlebten einen Crashkurs in Appenzeller Kultur, wo altes Handwerk wie maschinelles Sticken oder Weberei am Webstuhl bei vor-Ort-Demonstrationen zu neuem Leben erwachte. Nach dem anschliessenden Besuch der Appenzeller Schaukäserei genossen die Teilnehmenden ein währschaftes Appenzeller-Menü, womit die 22. Delegiertenversammlung des VSG/ASDB offiziell zu Ende ging.

Peter Merz